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04.03.10

Know How-Transfer Deutschland-China: (v. l. n. r.) REITZ Produktionsleiter H. Bergmann, X. Niu, M. Struck, REITZ Suzhou Geschäftsführer M. Frantz, H. Wang, Reitz Holding Geschäftsführer U. Breder

REITZ Ventilatoren Höxter eröffnet Fertigung in China.

Am 1. März 2010 geht im Großraum Shanghai Reitz Fans Suzhou Co. Ltd. an den Start.  Als Geschäftsführer wird der Diplom-Ingenieur Matthias Frantz eingesetzt, der bereits seit 15 Jahren in Asien in der Umwelttechnik und im Anlagenbau tätig ist, 5 Jahre davon als Geschäftsführer eines namhaften Unternehmens  in China.  Reitz Fans Suzhou wird industrielle Radialventilatoren vor allem für den lokalen chinesischen Markt herstellen.
 
Die Gründe der Reitz Gruppe, nach Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Russland, Polen und Indien nun auch ein asiatisches Tochterunternehmen zu gründen, liegen auf der Hand. „Der asiatische Markt“, so REITZ Geschäftsführer Ulrich Breder, „birgt große Potenziale für den Ventilatorenbau.“ China gilt derzeit als viertgrößte Volkswirtschaft der Erde. In 10 Jahren, so sagen Wirtschaftsexperten, wird es die größte sein, vor der EU und den USA. Die Industrie wird trotz weltweiter Wirtschaftsflaute kontinuierlich ausgebaut, was zu einer permanent wachsenden Nachfrage nach Industrieventilatoren führt. Darüber hinaus, so Breder, reagiere Reitz mit der Eröffnung der Fertigungsstätte auch auf die Bedürfnisse bestehender Kunden, vor Ort beraten und beliefert zu werden.

Allerdings lasse sich der asiatische Markt in der Ventilatorenbranche nur schwer von Europa aus bedienen. „Industrieventilatoren sind groß und schwer, Transportkosten und –risiko entsprechend hoch. Wer in Asien erfolgreich Ventilatoren verkaufen will, muss auch dort fertigen“, erläutert Matthias Frantz. Reitz Fans Suzhou richte den Focus auf hochwertige, nach deutschen Qualitätsstandards gebauten Ventilatoren, da dieses Qualitätsniveau von den chinesischen Ventilatorenherstellern nur unzureichend abgedeckt werden könne. Frantz: „Wir bieten Top-Qualität zu akzeptablen Preisen und eine Fertigung, die so effizient ist wie in Deutschland.“

Um diese Qualität tatsächlich zu garantieren, findet ein reger Austausch zwischen dem Mutter- und Tochterunternehmen statt. Bereits seit Anfang des Jahres werden  chinesische Mitarbeiter am Unternehmensstandort Höxter in den Ventilatorenbau eingearbeitet. Zur gleichen Zeit haben sich mehrere erfahrene Reitz Mitarbeiter von  Deutschland ins Reich der Mitte aufgemacht, um die chinesischen Kollegen in Suzhou systematisch in die strengen Qualitätsgrundsätze von Reitz einzuweisen.